You are currently browsing the tag archive for the ‘Soziale Netzwerke’ tag.

Selbstdarsteller, Poser und Blender? Wie sehr bauen wir darauf, dass die Social-Network-Profile fremder Menschen uns auch die Wahrheit über die jeweilige Person verraten?
Ist es nicht eher so, dass alles was wir öffentlich zum Besten geben hinter einer übergroßen selbstselektierten Schokoladenseite versteckt wird?

Psychologen der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz haben sich dieser Fragen wissenschaftlich angenommen. In einer 236 Personen starken Stichprobe machten sie sich auf die Suche nach akuter Selbstidealisierung und die Wahrnehmung dieser durch dritte.

Im Netz lügen wir nicht / Zeit Online

Eine bahnbrechende Entdeckung an der Universität Zürich – facebook macht nicht glücklich! Klingt vielleicht erst mal nicht ganz so sensationell, bis vor kurzem jedoch wurde von dem genauen Gegenteil ausgegangen und virtuelles Glück für durchaus greifbar gehalten.


Die neueste Studie nun zeichnet ein anderes Bild, so seien facebook-Verweigerer in der Regel besser dran als ihre vernetzten Freunde, eine andere Studie bescheinigt ihnen sogar ein Plus an Gewissenhaftigkeit und Berufserfolg.

Interessant hierbei ist die Aussage über das Naturell des gemeinen facebook-Nutzers:

„dass 57 Prozent der Studenten angaben, ihre Generation nutze Facebook & Co. für die Eigenwerbung, um Aufmerksamkeit zu bekommen und aus übersteigerter Selbstliebe heraus. Die Befragten gaben auch an, dass ihre Generation selbstdarstellerischer, narzisstischer und Aufmerksamkeit suchender sei als vorhergehende Generationen. „Es ist faszinierend, wie ehrlich diese Jugend bei der Diagnose ihrer eigenen Fehler ist“

Der vollständige Artikel auf Welt Online

Nach all den mehr oder weniger zutreffenden und oft auch einfach  nur reißerischen Artikeln über die Sicherheit persönlicher Daten in sozialen Netzwerken ist mir just in diesem Moment zum ersten Mal ein gut recherchierter und vor allem fairer Artikel zum Thema auf den Schirm geflackert.

ZDNet.de

Der Unterschied zu anderen „journalistischen“ Auswüchsen wird in dem Moment deutlich, wenn man deren Schlagzeilen plötzlich in anderem Licht sehen kann. Information statt Urteil, Inhalt statt Headline.

Mit Ironie, Witz und spitzer Feder reflektiert ZEIT-Redakteur Adam Soboczynski seine Eindrücke der Netzwelt. Ist der Rückfall in die neue/alte Ordnung noch aufzuhalten?

Höfische Gesellschaft 2.0

Prädikat unbedingt lesenswert.

Brandneu über den Ticker läuft im Moment die Ankündigung des Suchmaschinen-Giganten Googel und seines Verfolgers Bing, Twitterfeeds in Echtzeit zu indizieren und verfügbar zu machen. Bing hat darüber hinaus angekündigt, auch die Statusnachrichten aus dem sozialen Netzwerk Facebook in den Index zu nehmen.

Selbstverständlich werden in allen 3 Fällen nur diejenigen Kurzmeldungen erfasst werden, die per Privatsphäreeinstellungen freigegeben sind.

Die eigentliche Frage, derer sich auch der erste Kommentar zu dem hier zitierten Focus Online Artikel annimmt, dreht sich allerdings mehr um Sinn und Nutzen dieser Innovation.

Auf die Sekunde aktuell am digitalen Geschehen zu sein, ist an sich eine feine Sache. Betrachten die flüchtigen Notizen aber aus inhaltlicher Perspektive, lässt dieser leider zum Großteil in Bezug auf Informationsgehalt und Sinnhaftigkeit einiges vermissen. Was werden die weisen Indexhüter aus dem Datenwust, der Ihnen bald zufließen wird, zaubern können? Stay tuned…