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Wir bitten um Ihre Aufmerksamkeit. Das momentan von Ihnen konsumierte Medium (Blog) weist einen hohen Verwandschaftsgrad mit der Gattung der sogenannten „Social Networks“ auf, die Nutzung eines solchen Mediums kann zu ernsthaften Schäden an ihrer Gesundheit führen.

Unter der griffigen Headline „Soziale Netzwerke verändern das Gehirn“ warnt die britische Hirnforscherin Susan Greenfield in einem Interview mit ORF Futurzone vor negativen Folgen kindlicher Netzwerkerei.

Die hohe Frequenz schnell zu verarbeitender Informationen führt laut Greenfield zu einem Anpassungsprozess des kindlichen Gehirns, der in der Folge zu einer Reduzierung der Aufmerksamkeitsspanne führt.

Was allerdings auffällt, ist das Susan Greenfield hier eine Technologie analysiert und bewertet, die sie selbst nach eigener Aussage nicht nutzt und auch nicht zu nutzen gedenkt. Bei Aussagen wie diesen steigt Skepsis in mir auf. Zu oft schon hat man fundierte Abhandlungen über bestimmte hochschädliche Beschäftigungen über sich ergehen lassen, nur um an Ende festzustellen, dass dem Referenten jegliche über Hörensagen hinausgehende Kenntnis des Corpus Delicti fremd ist.

Auch die Aussage, dass dieser Zusammenhang natürlich schwer zu untersuchen sei – wohlgemerkt auf die Frage, wie sie denn zu ihrer Erkenntnis gekommen ist – bestärkt diesen Verdacht leider nur.