Die Zukunft Deutschlands lehnt sich auf gegen die Bildungspolitik. Keine Zeitung und kein Sender können die anhaltenden Proteste ignorieren. Die VZ-Netzwerke, die ja ursprünglich als reines Studentennetzwerk gegründet wurden, zeigten sich von Beginn an solidarisch und verliehen den Protesten Reichweite. Am 30.11. wird nun erstmal der direkte Austausch zwischen Politik und Studenten auf den Seiten des Sozialen Netzwerks betrieben.

In Zusammenarbeit mit dem ZDF wird sich die  Bildungsministerin von Rheinland-Pfalz, Doris Ahnen (SPD), den Fragen der Studenten in einem Live-Interview stellen.

Das politische Engagement steht den VZ-Netzwerken gut zu Gesicht.

Mehr Informationen auf dem VZblog

Selbstdarsteller, Poser und Blender? Wie sehr bauen wir darauf, dass die Social-Network-Profile fremder Menschen uns auch die Wahrheit über die jeweilige Person verraten?
Ist es nicht eher so, dass alles was wir öffentlich zum Besten geben hinter einer übergroßen selbstselektierten Schokoladenseite versteckt wird?

Psychologen der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz haben sich dieser Fragen wissenschaftlich angenommen. In einer 236 Personen starken Stichprobe machten sie sich auf die Suche nach akuter Selbstidealisierung und die Wahrnehmung dieser durch dritte.

Im Netz lügen wir nicht / Zeit Online

Eine bahnbrechende Entdeckung an der Universität Zürich – facebook macht nicht glücklich! Klingt vielleicht erst mal nicht ganz so sensationell, bis vor kurzem jedoch wurde von dem genauen Gegenteil ausgegangen und virtuelles Glück für durchaus greifbar gehalten.


Die neueste Studie nun zeichnet ein anderes Bild, so seien facebook-Verweigerer in der Regel besser dran als ihre vernetzten Freunde, eine andere Studie bescheinigt ihnen sogar ein Plus an Gewissenhaftigkeit und Berufserfolg.

Interessant hierbei ist die Aussage über das Naturell des gemeinen facebook-Nutzers:

„dass 57 Prozent der Studenten angaben, ihre Generation nutze Facebook & Co. für die Eigenwerbung, um Aufmerksamkeit zu bekommen und aus übersteigerter Selbstliebe heraus. Die Befragten gaben auch an, dass ihre Generation selbstdarstellerischer, narzisstischer und Aufmerksamkeit suchender sei als vorhergehende Generationen. „Es ist faszinierend, wie ehrlich diese Jugend bei der Diagnose ihrer eigenen Fehler ist“

Der vollständige Artikel auf Welt Online

Nachdem ich ja vor einiger Zeit schon über Max Herres neues Album und dessen starker Präsenz in sozialen Netzwerken berichtet habe, ist mir das Sahnestück jedoch bisher durch die Lappen gegangen.

Am 05.11.2009 wird auf den Seiten von schülerVZ, studiVZ und meinVZ das Max Herre Konzert live übertragen!

Gestolpert bin ich über diese von mir vollkommen verschlafene Aktion auf dem ebenfalls existierenden Edelprofil von Max Herre der hier bejubelten Netzwerke.

Wer es also wie ich nicht auf das Konzert schaffen wird, der tummle sich im Netz 🙂

Nach all den mehr oder weniger zutreffenden und oft auch einfach  nur reißerischen Artikeln über die Sicherheit persönlicher Daten in sozialen Netzwerken ist mir just in diesem Moment zum ersten Mal ein gut recherchierter und vor allem fairer Artikel zum Thema auf den Schirm geflackert.

ZDNet.de

Der Unterschied zu anderen „journalistischen“ Auswüchsen wird in dem Moment deutlich, wenn man deren Schlagzeilen plötzlich in anderem Licht sehen kann. Information statt Urteil, Inhalt statt Headline.